Background
Wer ist Marco Steiner?
Marco Steiner lernte das Speditionsgeschäft von Grund auf: Nach der Ausbildung zum Speditionskaufmann disponierte er sechs Jahre Übersee-Seefracht, bevor er zur Charter-Disposition eines Luftfracht-Brokers wechselte. Dort lernte er, unter Zeitdruck Flüge zu organisieren, wenn reguläre Kapazität längst ausgebucht war. 2013 holte ihn Sandra Okafor zu GridHaul, weil sie jemanden brauchte, der Seefracht, Luftfracht und Straße gleichzeitig im Kopf behält. Seitdem ist er das Rückgrat der Rennkalender-Logistik.
Steiner ist ein nüchterner Planer, der Chaos nicht mag, aber gelassen bleibt, wenn es eintritt. Er denkt in Puffern, Alternativrouten und Worst-Case-Szenarien, lange bevor etwas schiefgeht. Kollegen schätzen, dass er nie in Hektik verfällt und auch um drei Uhr nachts eine klare Ansage macht. Sein Führungsstil ist ruhig und sachlich: Er erklärt lieber einmal zu viel als eine Entscheidung ohne Begründung durchzudrücken.
Heute verantwortet Steiner die gesamte operative Disposition und führt ein Team von zwölf Mitarbeitenden über Luft, See und Straße — darunter Yuki Tanaka in der Luftfracht und Piet Hendriks in der Seefracht; eng abgestimmt arbeitet er mit Fuhrpark-Leiter Omar Haddad und Express-Koordinator Jens Petrow. Genau hier soll ihm Hermes Arbeit abnehmen: uneinheitliche Packlisten normalisieren, Flugplanänderungen früh erkennen und Statusanfragen automatisch beantworten, damit sein Team den Kopf für die echten Entscheidungen frei hat. Steiner sieht in Hermes keinen Ersatz für Erfahrung, sondern einen Assistenten, der ihm die Papierberge vom Tisch räumt.